Zeitungsberichte/ Rezensionen
FONOTECA NAZIONALE SVIZZERA - März 2009
Questo nuovo CD di Michael Neff, squisito trombettista-flicornista e compositore di Trogen, è un inno alla bellezza e alla buona musica. Nove magnifiche composizioni di Michael, sette delle quali scritte in compagnia della cantante e autrice Marie Malou, compongo la scaletta dell'opera la quale scorre piacevolmente durante l'arco di un'ora senza che non vi sia mai un momento di noia. Piacevolmente sorpreso dalla cantante Marie Malou, che ho particolarmente apprezzato nei brani The present”, Glass flower” e nella stupenda ballata Don't be that way” non posso non citare Markus Bischof al piano, Ralph Hufenus al contrabbasso e Mario Söldi alla batteria, musicisti che con grande sensibilità e maestria hanno accompagnato Michael e Marie nella registrazione di questo fantastico album. Compratelo, ne vale davvero la pena. (Romano Nardelli)
Jazz'n'More, März/April 2009
Neffs Kompositionen balancieren gekonnt auf der Grenze zwischen dem eigenen Neuen und dem bekannten Vertrauten. Bereits beim zweiten Hören tönen die Melodien vertraut, aber ganz ohne dass sie ins Triviale abgleiten oder dass sie sich als Kopien entpuppen würden. Die CD After Hours” zeichnet die Stimmung ausserhalb der Tageszeiten zwischen Tag und Nacht, genau an dem Punkt der vertrauten Leere, in der das Gestern so weit entfernt ist wie das Morgen. Die ganze CD besticht durch die Ausgewogenheit zwischen den Instrumenten und der Stimme, zwischen den gemeinsam geformten Moods und den persönlichen Geständnissen.
(Christof Thurnheer)
www.regiomusik.de, 19.2.2009
Klassisches Pianospiel (Peter Waters) kombiniert mit Flügelhorn, Trompete und Triangel (Michael Neff) verleihen eine Atmosphäre der Besinnlichkeit und Ruhe, basierend auf einem instrumentalen Dialog zwischen dem lyrischen Ich „Piano und „Trompete/Flügelhorn. Neben der musikalischen Interpretation, anhand von aufgeworfenen instrumentalen Klangbildern, wird auch der Zuhörer automatisch zur Eigeninterpretation bewegt und somit die gemeinsame Reise durch die Welt des Jazz durch die Assoziationen des Zuhörers komplettiert.
Dreizehn fesselnde, spannungserzeugende und feierliche Stücke, erzeugt durch Crescendi und Intermezzi, lassen die Geschichte abrupt oder harmonisch enden. „Songs from the present ist für alle Jazzliebhaber sicherlich eine Erfahrung und somit ein Muss.
Apéro-Vorschau, 20.1.2009, DRS 2
Der Ostschweizer Trompeter Michael Neff und die Sängerin Marie Malou haben sich für diese Produktion ("After Hours") zusammengetan, um ihre eigenen Songs zu schreiben. Neff lieferte die Musik, Malou den Text. Es sind ihnen dabei Lieder gelungen, die Standard-Appeal haben, die unspektakulär daher kommen, sich einem aber sofort in die Gehörgänge fressen.
Applaus, 13. 3. 2008
Die Liveauftritte der Michael Neff Group sind engagiert, routiniert und inspiriert, leben vom Publikum und schaffen es, ohne latentes Wehklagen über den Provinzmief Eindrücke und persönliche Erlebnisse zu erzählen. Wie die Band die Gunst des Publikums eroberte und sich dabei nie bei ihm anbiederte, verdient allerhöchsten Respekt.
Auch musikalisch lassen sich die Fünf nicht einfach in eine Ecke drängen. Immer dann, wenn man glaubt, sie in ihrer Eigenart erwischt zu haben, überraschen sie einen auf dem falschen Fuss, sodass man dies als ihr ureigenes Markenzeichen erkennen möchte.
In dieser Form dürfen die Erwartungen an einen neuen Tonträger ruhig gross sein - die Michael Neff Group wird sie einlösen können.
(Christian Köppel)
St. Galler Tagblatt, 16. 10. 2007
Mit dem expressiven Pianisten Peter Waters und dem lyrischen Trompeter Michael Neff haben sich eigentlich zwei diametral entgegengesetzte Musiker getroffen. Ihre CD ("Songs from the present") beweist, dass sich Gegensätze durchaus komplettieren.
Immer wieder gelingt es Neff, Waters mit seinem spärlichen Trompeten- und Flügelhornspiel einzufangen. Waters seinerseits verführt Neff zu wunderschönen, meist Dringlichkeit atmenden Fabulierereien.
Ueberhaupt versprüht die CD jenen freien Kulturgeist, den man sich häufiger herbeiwünschte.
Angenehm unbekümmert scheren sich Waters/ Neff nicht um Genres und Stile und entwerfen einen eigenwilligen musikalischen Blick auf die Gegenwart. Mal umkreisen sie das Schwere, mal das Leichte - je nach Blickwinkel ist das durchaus dasselbe. Auch deshalb ist dieses Duo eine unverhoffte Entdeckung.
(Michael Hasler)
Apéro vom 12. 2. 07 auf DRS 2
Ausschnitte aus der Apéro-Sendung:
Apéro-Vorschau, 12. 2. 2007, DRS2
Der Ostschweizer Trompeter Michael Neff ist ausserhalb seiner Heimat noch ein ziemlich unbeschriebenes Blatt. Unverdientermassen. Er klingt schön und leicht, hat gute Ideen und hat soeben eine hörenswerte CD veröffentlicht. «Kickin'» heisst sie, und Neff präsentiert darauf zumeist seine eigenen Stücke, die zuweilen Standards-Qualität haben.
Appenzeller Zeitung, 8.2.2007
Beim aktuellen Werk des Appenzeller Jazzquintetts (gemeint ist die CD Kickin') Schnörkel oder überflüssige Verzierungen ausfindig zu machen, hiesse die berühmte Nadel im Heuhaufen zu suchen. Denn die fünf Musiker spielen nicht mehr und nicht weniger als nötig und dies mit ungeheurem Engagement, angenehmer Coolness und einem phänomenalen Gehör für Melodien. Man hört die Routine und einen hohen Level musikalischer Interaktion in beinahe jeder Note.
Der Michael Neff Group ist ein Coup gelungen. Ueberraschend, voller Spielfreude und -witz, dennoch mit einem Tropfen Abgeklärtheit sind die Stücke spannend und eingängig zugleich.
(Christian Köppel)
Appenzeller Zeitung, 16.1.2006
Zwischen erlesenem "Werbegeschenk" und formvollendetem Gegenwarts-Jazz findet die Michael Neff Group auf ihrem ersten Tonträger "Winemoods" zu ihrem eigenen Sound. Und dies äusserst geschmackvoll.
Der aus Bühler stammende Neff ist der Primus unter den lyrischen Trompetern der Ostschweiz, kein akrobatischer "Sportler" und schon gar kein "Highblower". Aber keiner spielt weicher, fragiler als er zuweilen ist sein Sound fast schmerzlich schön.
"Winemoods" ist eine der abgerundetsten CDs der jüngeren Ostschweizer Jazzgeschichte. Sinnlich, ausdrucksstark und rund im Abgang.
(Michael Hasler)
Anzeige-Blatt, 25.11.2005
Doch das Peter Waters/ Michael Neff Duo sorgte für den absoluten Höhepunkt des Abends und hätte mit seinen hochmusikalischen, mit fantasievollen, pfiffigen Burlesken gewürzten Beiträgen auch seine Berufskollegen auf die hinteren Plätze verwiesen. Denn mit dem Australier Peter Waters, dem seit Jahren im Appenzellerland, früher in Bühler lebenden Pianisten und dem in Bühler aufgewachsenen Trompeter Michael Neff haben sich zwei hochkarätige weltweit gefragte Vollblutmusiker zu einem Duo zusammengefunden, das in seiner Art einmalig ist.
Denn wenn Peter Waters seine Hände im gleich bleibend weichen, gefühlvollen Anschlag, virtuos und voller Kraft über die Tasten tanzen lässt und Michael Neff mit seiner Trompete mal sanft, mal triumphierend und besonders kraftvoll den Klängen ihr unverkennbares Timbre gibt, sind Zeit und Raum vergessen, wird das Zuhören zum unvergesslichen musikalischen Erlebnis.
(Elisabeth von Hospenthal)
St. Galler Tagblatt, 14.12.2004
Zehn Songs hat das Duo (gemeint ist rive gauche) auf dem CD-Erstling gekonnt und stilsicher vereint. Während Frank Habann als Produzent, Arrangeur und Songwriter agiert, besticht Michael Neff als grossartiger Trompeten-Fabulierer und Co-Arrangeur.
Neff ringt dabei seinem Spiel eine bei ihm zwar schon gehörte aber noch nie in dieser Konsequenz gezeigte, im positivsten Sinne des Wortes "jazzige Larmoyanz" ab.
(Michael Hasler)
Appenzeller Zeitung, 15.10.2004
Michael Neff spielt mit seinem Quintett, dem auch Reto Suhner angehört, auf "Live in Concert" brillanten und drivenden Hardbop.
Ein Genuss sind das Zusammenspiel der Band und die Soli von Suhner (Saxofon), Lukas Landis (Drums), Ralph Hufenus (Bass) und Markus Bischof (Piano).
Neff ist zudem mit eindrücklichen Soli auf "Return to Venus" der Gruppe Spunk! zu hören.
(Richard Butz)
Appenzeller Zeitung, 17.2.2003
Wie befreit oder wie wenn sie sich vorher einfach warmgespielt hätten, legten sie im zweiten Teil einen Schatz nach dem anderen frei, schaukelten sich gegenseitig zu solistischen Meisterleistungen hoch und glänzten als unzertrennliche Bande von gewitzten und sensiblen Musikern.
Die Leistungen der einzelnen Musiker boten ebenso viel Spannung wie Vergnügen, das Potenzial des Michael Neff Quintetts liess einfach staunen.
Gewürzt mit dem spröden, aber ungemein charmanten Humor des Bandleaders ergab dies einen hoch stehenden Leckerbissen, der sich in keiner Weise hinter den Hügeln des Appenzellerlandes hätte verstecken müssen.
(Christian Köppel)